Donnerstag 19.10.2017 03:45
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Beatmungspflegeportal - 25.09.2017

Weiterqualifizierung „Pflegefachkraft für Heimbeatmung bei Kindern und Jugendlichen“

Das „B.F.G.® - Bildungsinstitut Fachbereiche Gesundheitswesen“ bietet Ihnen in Kooperation mit dem Hegau-Jugendwerk GmbH Gailingen vom 15.01.18 bis zum 02.03.18 in Gailingen die Weiterqualifizierung „Pflegefachkraft für Heimbeatmung bei Kindern und Jugendlichen“ an.

Die Möglichkeiten der Pflege und medizinischen Behandlung langzeitbeatmeter Kinder und Jugendlicher im häuslichen Umfeld oder in speziellen Einrichtungen für dauerbeatmete Kinder und Jugendliche nimmt stetig zu. Dadurch ergeben sich neue Herausforderungen auch für die ambulanten Pflegedienste und deren Mitarbeiter. Dies betrifft vor allem die Beatmung solcher Patienten. Auch die Krankenkassen und deren Versicherte (Eltern) legen besonderen Wert auf eine qualifizierte Betreuung dieser Patienten. Mit diesem Qualifizierungsangebot soll die Kompetenz der Pflegenden in Bezug auf die Heimbeatmung von Kindern und Jugendlichen im häuslichen Umfeld gestärkt werden. Ferner wird dieses Qualifizierungsangebot die therapeutische Akzeptanz ihres Pflegedienstes bei den Haus- und Kinderärzten sowie den Krankenkassen fördern.

Zielgruppe:
Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen/-pfleger mit Tätigkeitsfeld in der häuslichen Kranken- und Kinderkrankenpflege, in der Kliniknachsorge, in der Pflege zu Hause von langzeitbeatmeten Kinder und Jugendlichen. Grund- und Vorkenntnisse in der Beatmung werden vorausgesetzt.

Die Lerninhalte sind u.a.:

• Anatomie, Atem-Physiologie und Pathophysiologie
• Besonderheiten der kindlichen Tracheotomie
• Teilhabe orientiertes Kanülen- und Sekretmanagement
• Atemunterstützende Maßnahmen, Atemluftklimatisierung
• Grundlagen der Beatmung und Beatmungsformen
• Beatmungsgeräte und Monitoring, Aufbereitung von Medizinprodukten
• Erkennen von Komplikationen und Notfallmanagement mit CPR-Training
• Arbeitsplatz „Heimbeatmung“ (Pflegeplanung, Standards, Dokumentation)
• Besonderheiten bei der Beatmung von Säuglingen und Kleinkindern
• Hilfsmittelversorgung einschl. Monitoring
• Ernährung, Ernährungssonden und Umgang mit Schluckstörungen

Weitere Informationen erhalten Sie hier.