Dienstag 12.12.2017 17:00
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Beatmungspflegeportal - 30.09.2017

Außerklinische Intensivpflege muss gefördert werden!

Auf dem diesjährigen KAI, am 11. Und 12. Oktober in Berlin, kommen über 1.500 Pflegekräfte, Ärzte, Therapeuten, Angehörige und Betroffene zusammen. Das Ziel ist es, Erfahrungen, Kenntnisse, Fachwissen auszutauschen, um gemeinsam die außerklinische Intensivpflege ein Stück weit voran zu bringen.

Thema des KAI 2017 ist das Spannungsfeld der außerklinischen Intensivpflege zwischen Rehabilitation und Palliativpflege. Dazu wird ein Betroffenenforum zum Thema "Entscheidung für oder gegen invasive Beatmung" abgehalten, in dem beide Positionen diskutiert werden.

"Dass wirklich alle Beteiligten der außerklinischen Intensivpflege zu Wort kommen, das ist es, was den KAI so besonders macht: Hier wird eine Thematik von jeder Seite angegangen. Nur so kann man sie verstehen, nur so kann man sie konstruktiv und nachhaltig verbessern", äußert sich Sven Rohde, Kongresspräsident des KAI und Geschäftsführer der Jedermann Gruppe, zum Kongresskonzept.

Die politische Botschaft des KAI wird von Bundeswirtschaftsminister a.D. und
KAI-Eröffnungsredner Rainer Brüderle treffend beschrieben: „Die größte Herausforderung für alle pflegerisch tätigen Unternehmen – auch in der außerklinischen Intensivpflege – wird in den kommenden Jahren der schon heute grassierende Fachkräftemangel sein. Das wird die zentrale Aufgabe von Unternehmen, Verbänden und Politik. Dafür braucht es kluge Ideen, unternehmerischen Freiraum und wenige bürokratische Hürden. Deshalb halte ich eine erneute „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Pflege“ der neuen Bundesregierung für dringend erforderlich.“

Auf dem KAI wird es zu diesem Thema auch ein politisches Forum geben. "Christiane Lehmacher-Dubberke vom AOK-Bundesverband, Prof. Dr. Michael Ewers von der Charité Universitätsmedizin, Bernd Tews vom bpa und meine Wenigkeit reden über die Struktur und Qualität der außerklinischen Intensivpflege. Das ist ein brisantes Thema und ich freue mich auf die verschiedenen Perspektiven, die wir zu hören bekommen", erklärt Stephan Patke, stellvertretender Kongresspräsident und Leiter Projekt- und Geschäftsfeldentwicklung der ZBI-Gruppe.Zahlreiche Innovationen und Neuerungen sollen ebenfalls dazu beitragen, die außerklinische Intensivpflege für alle Beteiligten zu optimieren. So bieten handgefertigte Wunden aus Silikon ein erstklassiges Lehrmaterial, mit dem man ein überaus realistisches Szenario herstellen kann, an dem Pflegekräfte Verband und Säuberung von Wunden üben können. Mit Virtual Reality Modellen ist es auf dem KAI zudem möglich, den menschlichen Körper aktiv neu zu erfahren – in der Virtualität!

Mit einem eigens eingerichteten Wundsymposium wird dem Thema Wunde auf dem KAI besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Wundexperten ICW können deshalb auch 9 ICW-Punkte erwerben, wenn sie am Kongress teilnehmen.

Mehr Informationen zum KAI und die Anmeldung finden Sie auf www.kai-kongress.de

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung: Daniel Rautenberg -
info(at)jedermann-gruppe.de oder unter:  0162 9436293.