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Beatmungspflegeportal - 20.05.2013

REMEO® steht für ein hohes Maß an Patientensicherheit und Perspektive

Seit einem guten halben Jahr gibt es das REMEO® Center in Dortmund. Auf dem Gelände des Knappschaftskrankenhauses bietet die Einrichtung Patienten die Möglichkeit, ihren stationären Klinikaufenthalt zu verkürzen und in das nebenan liegende REMEO® Center zu ziehen. „Wir bieten den Patienten, die aus ärztlicher Sicht stabil genug sind die Intensivstation zu verlassen, die Möglichkeit, in einem völlig anderen Umfeld ihre Beatmungssituation signifikant zu verbessern oder gar komplett ohne Beatmungsgerät zu leben“, erklärt Konrad Bengler, Geschäftsführer der Linde Remeo Deutschland GmbH.

Das Center in Dortmund zeichnet sich durch sein Feng-Shui-Prinzip aus: „Jeder Raum bei uns hat ein anderes Farbkonzept“, so Bengler, „Wie bei dem Feng-Shui Prinzip ist bei uns alles im Fluss.“ Doch nicht nur äußerlich unterscheidet sich das REMEO® Center von einer rein stationären Einrichtung. Die Patienten finden in den 20 Einzelzimmern die Ruhe, die sie benötigen, um zu regenerieren und wieder aktiv am Leben teilzunehmen. 23 bis 25 REMEO® Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, je nach Auslastung, sind für die Patienten rund um die Uhr da. Außerdem gibt es eine en ge Zusammenarbeit mit den Fachärzten der Klinik, hier speziell Dr. med. Clemens Kelbel, Chefarzt der Klinik für Pneumologie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund.

Ein hohes Maß an Sicherheit für Patienten steht an erster Stelle

„Wir arbeiten auch mit einem niedergelassenen Arzt zusammen sowie mit mehreren Physiotherapeuthen, Logopäden und Ergotherapeuthen“, so Bengler. „Wir sind für die Sicherheit unserer Patienten verantwortlich und die steht bei Linde an erster Stelle. Deshalb haben wir hohe Anforderungen an uns wie an unsere Partner. Zusätzlich werden wir regelmäßig von der Heimaufsicht und dem MDK geprüft.“ Im Jahr 2005 reifte die Idee der Entwicklung von REMEO® Centern. Mittlerweile gibt es in Deutschland mit Dortmund sechs Center: Elmshorn/Schleswig-Holstein, Münnerstadt/Unterfranken, Bruchsal/Baden-Württemberg und Mahlow/Berlin. „Unser Centrum in Berlin-Mariendorf ist gerade in neue Räumlichkeiten gezogen und wird im Juli dieses Jahres neu eröffnet“, berichtet Bengler. Weltweit gibt es 20 weitere Center in Italien, Kolumbien, Schweden und den USA.

„Wir sind keine stationäre Einrichtung im herkömmlichen Sinne“

Das Standing der einzelnen REMEO® Center ist in den jeweiligen Ländern ganz unterschiedlich: „In Kolumbien haben wir in unseren acht Einrichtungen den Status einer Klinik“, beschreibt Bengler, „hier in Deutschland haben wir nach SGBXl den Status einer stationären Einrichtung, obwohl wir das eigentlich nicht sind.“ Der große Unterschied zu einer Beatmungs-WG zum Beispiel ist, dass die Patienten in den REMEO® Centern nicht für immer verweilen sollen. „Bei uns gibt es einen zeitlich festgelegten Rahmen mit entsprechender Kostenübernahme des Kostenträgers, hier die Krankenkasse. Geprüft wird, ob der Patient ein Potential aufweist, ohne sein Beatmungsgerät nach Hause entlassen zu werden“, schildert Bengler.

Selbständigkeit der Patienten im Kreise ihrer Familie steht im Vordergrund

Ziel eines REMEO® Centers ist es, mit Unterstützung von Fachärzten und Fachpersonal den Zustand des Patienten dahingehend positiv zu verbessern, dass er ohne ein Beatmungsgerät, vielleicht mit einer Maske oder im günstigsten Fall ohne alles, wieder nach Hause in seine eigenen vier Wände entlassen werden kann. „Trotzdem sind wir keine Weaning-Station, die in erster Linie an einer Dekanülisierung interessiert ist. Wir leisten wesentlich mehr“, betont Bengler. Ein großer Teil des REMEO® Konzeptes ist die Einbindung der Angehörigen. REMEO® bietet Unterstützung für Angehörige an, um sie auf die neue Lebenssituation vorzubereiten und ihnen auch den Umgang mit eventuellen atmungsunterstützenden Maß nahmen zu erklären.

REMEO® heißt Unterstützung und Entlastung

„Das Konzept REMEO® bietet auf der einen Seite eine Entlastung für die Krankenhäuser, aber auf der anderen Seite, was für uns an erster Stelle steht, eine professionelle Unterstützung im Heilungsprozess für den Patienten und eine Entlastung der Angehörigen durch helfende Maßnahmen, die das Alltagsleben erleichtern“, sagt Bengler. „Wir sind uns sicher, dass der aktuelle Trend in der Beatmungsmedizin dahin geht, Menschen nach dem Aufenthalt auf einer Intensivstation in einem angegliederten Zentrum stationär professionell weiterzupflegen und möglichst von Beatmungs maschinen zu entwöhnen. Zu Hause wird es irgendwann die Möglichkeit geben durch technische Einrichtungen, wie in der Telemedizin genutzt, medizinisch unterstützende Maßnahmen von außerhalb durchzuführen. Hier sind wir gerade an einem neuen Forschungszweig der Bundesregierung beteiligt und sind gespannt, wie die Entwicklung weiter geht“, so Bengler.

 

Linde Remeo Deutschland GmbH

Herbert-Tschäpe-Straße 12–14

15831 Mahlow

Telefon 03379 · 7007-0

Telefax 03379 · 7007-77

www.remeo.de

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