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Beatmungspflegeportal - 28.12.2012

Neue Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive der Bundesregierung

In Zusammenarbeit mit Vertretern von Ländern und Verbänden hat die Bundesregierung eine Ausbildungsoffensive gegen den Fachkräftemangel in der Altenpflege eingeleitet - mit ihrem ersten bundesweiten Ausbildungspakt für die Altenpflege.

Umschulungs-Kosten trägt Bundesagentur für Arbeit

In den kommenden Jahren will die Bundesagentur für Arbeit demnach die Kosten einer entsprechenden dreijährige Umschulung übernehmen. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen erklärte gegenüber der Presse: "Die Altenpflege ist eine Branche mit großen Zukunftschancen. Da ist jeder Euro in die Qualifikation arbeitsloser Menschen gut angelegt".

Attraktivität der Pflegeberufe

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr betonte, dass "Pflege" auch in den nächsten Jahrzehnten eine Zukunft habe; dafür seien gute Arbeits-Rahmenbedingungen und eine gerechte Vergütung notwendig. "Es ist wichtig, die Ausbildung weiter zu entwickeln und zu ermitteln, wie Pflegekräfte im Beruf gehalten werden können", so Bahr in einer Pressemitteilung der Regierung. Bildungsministerin Annette Schavan versprach, dass das neue Gesetz auch helfen sollte bei der Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen in diesem Bereich - was sich gegenwärtig noch sehr schwierig bewerkstelligen lässt.

Berufliche Sicherheit in der Altenpflege

Mit dieser Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive reagiert die Regierung auf den wachsenden Personalbedarf in der Altenpflege. So würde sich die Zahl der Bedürftigen in den nächsten 20 Jahren um knapp 40 Prozent auf 3,4 Millionen steigen. Dem-hingegen kommen aktuell jedoch 100 offene Stellen auf nur 37 arbeitsuchende Altenpflegekräfte - laut den aktuelle Angaben der Bundesagentur für Arbeit.

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