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Beatmungspflegeportal - 08.06.2014

Urlaubsimpfungen bei MS

Die Urlaubszeit bricht an. Doch welche Impfungen sind für MS-Patienten ungefährlich, auf welche kann verzichtet werden und welche sollten auf gar keinen Fall vorgenommen werden?

Viele Betroffene haben Angst vor Schüben nach der Impfung, da der Körper abgeschwächten Krankheitserregern entgegenwirken muss. Dies ist möglich, doch schätzen Experten die Wahrscheinlichkeit einen durch die sogenannten Totimpfstoffe ausgelösten Schub für sehr gering ein.

Allerdings sollten MS-Patienten auf Impfungen mit Lebendimpfstoffen verzichten. Ohnehin werden diese nur in relativ kleinen Bereichen angewendet wie z.B. gegen Gelbfieber, Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Alle Standard-Reiseimpfungen werden mit Totimpfstoffen durchgeführt, die auch vorhanden sein sollten, wenn der Betroffene in ein Land reist, für das bestimmte Impfempfehlungen gelten.

Bei MS-Patienten, die in einer immunsuppressiven Behandlung sind, sollte gar keine Impfung mit Lebendimpfstoffen durchgeführt werden und Impfungen mit Totimpfstoffen sollten dringend überwacht werden. Durch das geschwächte Immunsystem ist hier Vorsicht geboten.

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