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Beatmungspflegeportal - 04.03.2018

Neues Dienstfahrzeug für Hausbesuche unheilbar erkrankter Kinder und Jugendlicher

Das ambulante Kinder-Palliativ-Team Rhein-Neckar wurde 2016 vom Universitätsklinikum Heidelberg und der Universitätsmedizin Mannheim ins Leben gerufen und versorgt pro Quartal etwa 25 Patienten pro Woche - und das rund um die Uhr. Die Behandlung schwerstkranker Kinder und Jugendlicher im vertrauten Umfeld kann jedoch nur gelingen, wenn den Verantwortlichen ein speziell ausgerüstetes Fahrzeug zur Verfügung steht.
 
Die neun ZONTA-Clubs der Region - Heidelberg, Heidelberg Kurpfalz, Karlsruhe, Bruchsal, Mannheim, Ludwigshafen, Weinheim, Neustadt und Schwetzingen - haben nun ein zweites Dienstfahrzeug finanziert, das eigens für die Einsätze der 13 palliativmedizinisch weitergebildeten Kinderkrankenschwestern und Kinderärzte ausgestattet wurde. Gemeinsam überreichten Vertreter der Clubs den neuen Skoda Octavia am Samstag, 24. Februar, an Dr. Jochen Meyburg und Dr. Michael Karremann, beide Ärztliche Leiter des Kinder-Palliativ-Teams Rhein-Neckar, sowie an Regina Fischer und Doris Verveur, die für die pflegerische Leitung und Koordination des Teams zuständig sind.
 
"Wir freuen uns sehr, dass es uns durch persönliche Spenden einzelner Clubmitglieder, aber auch durch Benefiz-Veranstaltungen, gelungen ist, die Finanzierung des dringend benötigten Fahrzeuges sicherzustellen", so Susanne von Schellenberg, Präsidentin des ZONTA Clubs Heidelberg Kurpfalz und Koordinatorin der Aktion, "denn im Mittelpunkt unserer ehrenamtlichen Arbeit steht die Unterstützung von Frauen und ihren Familien, was durch dieses Projekt beispielhaft gut realisiert wird."
 
 "Wir sind außerordentlich dankbar, dass wir unsere kleinen Patienten mit diesem wichtigen zusätzlichen Fahrzeug eine flächendeckende Versorgung zuhause bieten können",  so Michael Karremann, einer der ärztlichen Leiter des Kinder-Palliativ-Teams Rhein-Neckar. Mithilfe des Fahrzeugs kann das Team auch bei komplexen Beschwerden wie Schmerzen, Atemnot oder Krampfanfällen eine hochqualifizierte ambulante Behandlung leisten. So können unheilbar erkrankte Kinder und Jugendliche die ihnen verbleibende Zeit zu Hause mit der Familie statt im Krankenhaus verbringen. "Das gestiftete Fahrzeug hilft uns sehr bei unserer Arbeit", ergänzt Doris Verveur, Koordinatorin des Teams, "denn aufgrund unseres großen Versorgungsgebietes sind wir pro Monat rund 6000 Kilometer im Auto unterwegs".
 
"ZONTA International" ist ein weltweiter Zusammenschluss berufstätiger Frauen, die sich zum Dienst am Menschen verpflichtet haben. Vorrang hat das Ziel, die Stellung von Frauen in Deutschland und weltweit zu stärken und zu unterstützen. Sie leisten ihre Servicearbeit ehrenamtlich und bringen hierzu Wissen, berufliche Kompetenz, finanzielle Mittel, gesellschaftliche Kontakte und ihre Freizeit ein.

Quelle: Uniklinikum Heidelberg