Freitag 18.08.2017 16:38
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Archiv

Alle Einträge im Monat September

Inhalative Cortisontherapie bei COPD nötig?

Inhalative Cortisontherapie bei COPD nötig?
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bei der schweren Form von COPD Cortison zum Einatmen nicht unbedingt verschrieben werden muss. Es kommt nicht zwangsläufig zu einer akuten Verschlechterung der Krankheit. Bisher wurde immer eine inhalative Cortisontherapie verschrieben, um die akuten Verschlechterungen zu vermindern. Für eine Studie wurden nun aber Patienten mit zwei unterschiedlichen... » mehr
 
- 07.10.2014

Botenstoff GM-CSF in enger Verbindung mit Multipler Sklerose

Botenstoff GM-CSF in enger Verbindung mit Multipler Sklerose
Eine neu entdeckte Sorte Immunzellen produziert den Botenstoff GM-CSF. Bei näheren Untersuchungen fanden Forscher heraus, dass dieser mit MS in Verbindung steht. Normal schützen spezialisierte Zellen des Immunsystems, die Helfer-T-Zellen, den Körper vor schädlichen Mikroorganismen. Es gibt sie in verschiedenen Unterklassen mit unterschiedlichen Aufgaben, um den Körper zu schützen. Zu den He... » mehr
 
- 06.10.2014

Chronische Lungenschäden bei künstlicher Beatmung von Frühgeborenen

Chronische Lungenschäden bei künstlicher Beatmung von Frühgeborenen
Werden Frühgeborene über längere Zeit künstlich beatmet, so besteht eine Wahrscheinlichkeit, dass es zu einer chronischen Lungenerkrankung kommt. Zu lange künstliche Beatmung führt zu einem krankhaften Umbau des Lungengewebes und der Gefäßstruktur, da diese noch nicht vollends entwickelt ist. Es kann sein, dass diese bis ins Erwachsenenalter bestehen bleibt. Eine intakte Gefäßausbildung... » mehr
 
- 05.10.2014

Transkriptionsfaktor SOX10 gibt Aufschluss für weitere Therapieansätze für MS

Transkriptionsfaktor SOX10 gibt Aufschluss für weitere Therapieansätze für MS
Bei MS zerstört das Immunsystem Myelin. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass der Transkriptionsfaktor SOX10 als Initiator für den Myelinisierungsprozess dient. Forscher glauben nun durch die Transplantation von myelinproduzierenden Nervenzellen, dem Ziel die Krankheit zu heilen ein Stück näher zu kommen. Bei der Stammzellentherapie gilt es viele Hindernisse zu überwinden, da die U... » mehr
 
- 29.09.2014

Neuer Therapieansatz für Zigarettenrauch-bedingtes Emphysem

Neuer Therapieansatz für Zigarettenrauch-bedingtes Emphysem
Zelluläre Botenstoffe wie cGMP und CAMP sind bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD und Lungenhochdruck nur in geringer Anzahl vorhanden. Die Konzentration dieser Botenstoffe ist abhängig von Enzym löslicher Guanylatcyclase (sGC) und dem Enzym Phosohodiesterase (PDE). Bei erkrankten Personen ist sGC weniger aktiv und PDE weist eine verstärkte Aktivität auf. Wird das Enzym sGC s... » mehr
 
- 05.10.2014

Tuberkulose bei Kindern bald besser zu erkennen

Tuberkulose bei Kindern bald besser zu erkennen
Tuberkulose ist grade im Kindesalter nur schwer erkennbar. Die Krankheit kann sich auf verschiedene Arten bemerkbar machen. Die meisten Infizierten stellen bekämpfen die Krankheit erstmal mit dem eigenen Immunsystem, dies ist die latente Tuberkulose, von der sich etwa zehn Prozent in eine aktive Tuberkulose verändert. Diese muss dann möglichst schnell behandelt werden. Erwachsene zeigen eind... » mehr
 
- 23.09.2014

Allergieprävention durch Bauernhof?

Allergieprävention durch Bauernhof?
Die Diskussion, dass die zunehmend keimfreie Umgebung, in der Kinder aufwachsen, der Grund für den starken Anstieg von Allergien sein könnte, wird bereits seit Ende des letzten Jahrhunderts diskutiert. Diese starke Tendenz zu beweisen ist zwar schwierig, aber die Evidenzen aus vorhergegangenen Studien mehren sich stetig. Bei einer europäischen Studie, die in 15 Ländern und bei etwa 10.000 Er... » mehr
 
- 22.09.2014

Gute Ergebnisse mit Riociguat bei Lungenhochdruck

Gute Ergebnisse mit Riociguat bei Lungenhochdruck
Leidet der Patient unter chronisch thromboemischen pulmonalen Hypertonie (CTEPH), wird er in der Regel einer komplexen Operation unterzogen. Bei der sogenannten pulmonalen Endarteriektomie werden die Lungenarterien ausgeschält, was bei den meisten Patienten zur Heilung führt. Allerdings gibt es Patienten, bei denen die Krankheit dennoch bestehen bleibt oder wiederkehrt, andere sind inoperabel.... » mehr
 
- 21.09.2014

Transplantation von Alveolarmakrophagen bei pulmonaler Alveolarproteinose

Transplantation von Alveolarmakrophagen bei pulmonaler Alveolarproteinose
Bei Kindern mit pulmonaler Alveolarproteinose könnten bald genetisch korrigierte Fresszellen in die Lunge transplantiert werden. Diese würden dort Eiweiße und Fette besser abbauen als die defekten Makrophagen. Dieser Ansatz könnte in Zukunft zu einer schonenden Therapie führen. Derzeit wird noch die notwendige Lungenspülung zur Behandlung angewandt. Die angeborene Alveolarproteinose ist ein... » mehr
 
- 17.09.2014

Orphan-Drug Status für neu formuliertes Orales Pirfenidon (GP-101) bei IPF

Orphan-Drug Status für neu formuliertes Orales Pirfenidon (GP-101) bei IPF
Die U.S. Food and Drug Administration (FDA) hat dem Wirkstoff Pirfenidon für die Verwendung bei IPF den Orphan-Drug Status verliehen. Bei einer pulmonalen Fibrose wird oft Orales Pirfenidon (von Esbriet) verschrieben, was vielversprechende Ergebnisse erzielt. Der Sicherheitsgrenzwert für das Medikament liegt mit 801 mg TID sehr hoch, doch reicht diese Menge des Wirkstoffs nicht aus, um eine opt... » mehr
 
- 15.09.2014

Neue Forschungsergebnisse zum Gefäßumbau der Lunge

Neue Forschungsergebnisse zum Gefäßumbau der Lunge
Neue Erkenntnisse zum Gefäßumbau der Lunge bei COPD und IPF helfen bei der Forschung zur Behandlung von Lungenhochdruck bei schweren Lungenerkrankungen. Mit den neuen Erkenntnissen können eigens darauf ausgerichtete Therapien für Patienten mit Lungenhochdruck bei COPD und Lungenfibrose entwickelt werden. Bei Lungenhochdruck verdickt sich die Gefäßmuskulatur, wodurch sich der Innendurchmess... » mehr
 
- 14.09.2014

Symposium Lunge 2014

Symposium Lunge 2014
Die chronisch-obstruktive, d.h. die Atemwege einengende Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem - im Englischen „chronic obstructive pulmonary disease“ genannt - ist auch in Deutschland eine Volkskrankheit. Kenntnis über diese Erkrankung (Ursachen, Verlauf, Diagnose und Behandlung) ist sowohl bei vielen Patienten, als auch bei der Gesamtbevölkerung nicht ausreichend vorhanden. Dies gilt zum ... » mehr
 
- 13.09.2014

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine progressive neurodegenerative (fortschreitender Verlust von Nervenzellen) Erkrankung, die zunächst einen Teilbereich und schließlich die gesamte Muskulatur des Körpers betrifft. Der Krankheitsbeginn setzt zumeist schleichend ein und kann sehr unterschiedliche Symptome aufweisen. So können gelegentliches Stolpern, zurückführend auf Paresen (Lähm... » mehr
 
- 20.09.2014

Neue Erkenntnisse zum Krankheitsverlauf von ALS

Neue Erkenntnisse zum Krankheitsverlauf von ALS
Einem Team von Ärzten und Wissenschaftlerin ist nun ein wichtiger Durchbruch für das Verständnis von ALS gelungen. Zwei Gruppen von ALS-Patienten wurden mit unterschiedlichen kernspintomographischen Verfahren untersucht. Die erste Gruppe umfasste 14 Patienten, bei denen die Diagnose erst vor kurzer Zeit gestellt worden war. Sie alle befanden sich in einem frühen Stadium der Krankheit. Die e... » mehr
 
- 09.09.2014

Langzeittherapie mit Antibiotika bei COPD nur auf eine kleine Patientengruppe beschränkt

Langzeittherapie mit Antibiotika bei COPD nur auf eine kleine Patientengruppe beschränkt
Antibiotika können bei COPD akute Verschlechterungen des Gesundheitszustands verhindern. Allerdings birgt diese Therapie Risiken, wegen denen sie nur einem kleinen, ausgewählten Patientenkreis zu Teil werden darf. Exazerbationen sind der Hauptgrund für die erhöhte Sterblichkeitsrate bei COPD. Deswegen versucht man mit der Therapie diesen Schüben entgegenzuwirken. Wissenschaftler haben nun i... » mehr
 
- 08.09.2014

Schwangerschaft hat keinen langzeitigen Effekt auf MS

Schwangerschaft hat keinen langzeitigen Effekt auf MS
Schwangerschaft kann die Entwicklung von MS positiv beeinflussen, indem sie die Schubrate vorübergehend deutlich senkt und die Behinderungsprogression bremst. Allerdings haben kanadische Wissenschaftler herausgefunden, dass dies keinen langzeitigen Effekt auf den Körper hat. Für dieses Ergebnis wurden 677 Frauen mit schubförmig-remittierender MS ausgewertet. Von den Probanden bekamen 254 ein ... » mehr
 
- 07.09.2014