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Beatmungspflegeportal - 25.11.2014

MS-Symptome können durch viel Salz im Essen verschlimmert werden

Zu salzhaltiges Essen kann die Symptomatik von MS verschlechtern. Auch das Risiko für weitere neurologische Schäden kann dadurch ansteigen. Bereits in früheren Studien wurde darauf hingewiesen, dass Kochsalz die Autoimmunreaktion des Körpers verändern und somit das Auftreten von MS begünstigen könnte. Nun gibt es allerdings auch Hinweise darauf, dass Salz Einfluss auf den Verlauf von MS hat.

Bei einer Studie wurden Blut- und Urinproben von 70 Personen mit schubförmiger remittierender MS analysiert. Mit diesen wurde der Salzgehalt, Kreatinin-Wert und Vitamin-D-Status zu insgesamt drei Zeitpunkten innerhalb von neun Monaten bestimmt. Außerdem wurde über zwei Jahre der Gesundheitszustand der Patienten beobachtet und mit einer Gruppe von 52 Personen mit ebenfalls schubförmig remittierender MS verglichen.

Der Salzkonsum lag zwischen weniger als zwei Gramm und mehr als 4,8 Gramm Kochsalz pro Tag. Männer nahmen mehr davon zu sich als Frauen. Unter Berücksichtigung von Faktoren, die MS beeinflussen, wie Alter, Rauchen, Vitamin-D-Status und dem Zeitpunkt der Diagnose, wurde ein Zusammenhang zwischen dem Salzkonsum und der Verschlechterung der Krankheit sichtbar.

Die Probanden, die mehr als zwei Gramm Kochsalz pro Tag zu sich nahmen hatten im Durchschnitt drei Schübe pro Tag mehr. Je mehr Kochsalz zu sich genommen wurde, desto höher wurde das Schubrisiko.

Durch die Beobachtungsstudie konnten keine eindeutigen Rückschlüsse auf die Ursachen und Auswirkungen der Parameter gemacht werden. Allerdings spielt ein ohne Salzkonsum bei verschiedenen Beschwerden eine wichtige Rolle.

Quelle