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Beatmungspflegeportal - 27.10.2014

Kryptogen organisierende Pneumonie (COP)

Die kryptogen organisierende Pneumonie ist eine akut entzündliche Lungenerkrankung, deren Auslöser Erreger oder Giftstoffe sein können. Bei einer Infizierung entzündet sich das Lungengewebe und kann nicht abheilen. Als Folge daraus vernarbt das Lungengewebe und die Wahrscheinlichkeit an Lungenfibrose zu erkranken steigt an.

Die Krankheit entwickelt sich im Verlauf weniger Wochen und macht mit Symptomen wie Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust auf sich aufmerksam.  Das Durchschnittsalter liegt zwischen 50 und 60 Jahren und betrifft Frauen und Männer gleichermaßen.

Eine COP behandelt man mit Kortikosteroiden, die bislang überwiegend positive Erfolge erzielen konnten. Die bis dahin entstandenen Narben können sich allerdings nicht mehr zurückbilden, daher muss verhindert werden, dass sich weitere bilden, um die Fibrosierung zu verlangsamen oder ganz zu stoppen.

Auch eine symptomatische Therapie zur Linderung der Schmerzen und Verhinderung von Komplikationen und Folgeerkrankungen wird zeitgleich eingesetzt. Dazu gehören u.a. die Gabe von Sauerstoff sowie atemwegserweiternde Medikamente.

Quelle