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Beatmungspflegeportal - 24.07.2016

Jeder Zweite hat Depressionen und Ängste

Depressionen und Angst-Störungen sind bei Patienten mit obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) offenbar verbreiteter, als bisher angenommen. Erst in den letzten 15 Jahren hätten Studien ergeben, dass OSAS bei bis zu 50 Prozent der Betroffenen mit depressiven und ängstlichen Symptomen diagnostiziert ist. Darauf machte Professor Dieter F. Braus von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Wiesbaden aus Anlass des 10. Praxis-Updates in Berlin aufmerksam.
OSAS mit Tagesmüdigkeit tritt bei etwa zwei bis fünf Prozent der erwachsenen Frauen und drei bis sieben Prozent erwachsener Männer auf. Durch eine sogenannte kontinuierliche positive Airway pressure-Therapie, kurz CPAP, kann den Patienten geholfen werden. Die CPAP-Beatmung ist eine Beatmungsform, die die Spontanatmung des Patienten mit einem dauerhaften Überdruck kombiniert. Bei konsequenter Durchführung über maximal vier Wochen sollten die Symptome signifikant abklingen. Der heilsame Effekt von CPAP ist besonders ausgeprägt bei mittelschwerer und schwerer Depression.

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