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Beatmungspflegeportal - 11.07.2015

Auch moderne Benzinmotoren produzieren Feinstaub, der der Lunge schadet

Feinstaub aus Benzinmotoren schaden der Lunge, egal wie alt diese Motoren seien mögen und ob sie den neuesten EU-Normen entsprechen. Durch die Feinstaubpartikel können Krankheitserreger leichter in die Lunge eindringen.

Nach Rechnungen der WHO starben im Jahr 2012 weltweit 7 Millionen Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung. Seit über zehn Jahren zeigen Studien, dass Partikel als Feinstaub in der Luft zu gesundheitlichen Schäden führen.

Es gibt neben den primär ausgestoßenen Partikeln, auch die sogenannten sekundären, durch Sonnenlicht photochemisch entstandenen und veränderten Partikel, die durch ihre Allgegenwärtigkeit von zentraler Bedeutung sind. Sie machen etwa 90 Prozent des gesamten Feinstaubs aus.

Abgase aus Benzinmotoren produzieren eine signifikante Menge an sekundärem Feinstaub. Allerdings ist dessen Schädlichkeit noch weitgehend unerforscht. Ein Forscherteam zeigte nun aber auf, dass sekundäre Partikel aus der Benzinverbrennung in Euro-5-Motoren das Lungengewebe direkt schädigen und die Abwehrfunktion schwächen.

Das zeigt, dass technische Weiterentwicklungen von Motoren nicht automatisch auch weniger gesundheitsschädigende Resultate hervorrufen.

Quelle