Samstag 19.08.2017 02:06
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Die Krankheit annehmen und mit ihr leben

Die Krankheit annehmen und mit ihr leben
Karola Borutha wurde am 25. September 1949 in Krauschwitz Sachsen geboren. Seit dem Jahr 1972 lebt die gelernte Verkäuferin in Oberhausen-Osterfeld, im Jahr 1999 zog sie mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter nach Oberhausen-Klosterhardt in ein Zweifamilien Haus, das Sie im Erdgeschoss bewohnt. Tochter und Ehemann wohnen in der oberen Etage. Als die Familie hier einzieht ahnt sie noch nicht, wie pos... » mehr
 
- 09.08.2017

Es ist sehr viel möglich - wenn man auch will

Es ist sehr viel möglich - wenn man auch will
Er kann sich gut vorstellen, in naher Zukunft in leitender Funktion des Personalbereichs eines großen Unternehmens, alternativ als Selbstständiger im Personalcoaching tätig zu sein. Diesen Berufswunsch äußert Marc Werner, 24 Jahre, Student im dritten Semester des Masterstudiengangs Wirtschaftspsychologie – und er hat die besten Voraussetzungen dafür. Er ist jung, intelligent, sympathisch o... » mehr
 
- 09.08.2017

„Und plötzlich ist alles anders.“

„Und plötzlich ist alles anders.“
An der Stadtgrenze zwischen Oberhausen und Duisburg befindet sich das inklusive Wohn- und Nachbarschaftsprojekt „Wir am Mattlerbusch“. Ein Wohnquartier für Jung und Alt, für Menschen mit und ohne Behinderung. Hier leben seit 2012 Ilona und Roland Tank. Der Umzug aus den eigenen vier Wänden in diese Einrichtung wurde auf Grund der schweren Erkrankung der 59-jährigen Ilona Tank notwendig. D... » mehr
 
- 21.10.2016

Frühzeitige Beatmung ist lebensnotwenig

Frühzeitige Beatmung ist lebensnotwenig
Mein Name ist Ursula Sixter-Grasse, ich bin 49 Jahre alt, glücklich verheiratet, und lebe zusammen mit meiner Mutter, die mich tagsüber betreut, und unserem Sonnenschein Peggy (einer Malteserhündin) seit über 3 Jahren in Hünxe am schönen Niederrhein. Leider erlaubt es mir mein Gesundheitszustand nicht mehr, meinen erlernten Beruf als Übersetzerin für Englisch und Spanisch auszuüben. Untä... » mehr
 
- 21.10.2016

"Unser Sohn ist überall dabei"

"Unser Sohn ist überall dabei"
Sevin Özer wurde am 29. Januar 1999 in Bochum im Sankt Elisabeth Hospital geboren. Der heute 16-jährige Junge kam mit dem Aicardi-Goutières-Syndrom auf die Welt. Die Schwangerschaft verlief eigentlich komplikationslos. Es gab wohl Auffälligkeiten bei der Blutuntersuchung doch eine nachfolgende Fruchtwasseruntersuchung deutete auf keine Erkrankungen hin. Die Geburt erfolgte ohne Komplikation. A... » mehr
 
- 09.12.2015

„Ich gehe mal ’ne Runde fliegen …“

„Ich gehe mal ’ne Runde fliegen …“
Der 55-jährige Michael Stolzenburg sitzt mir mit seiner Ehefrau Daniela in einem mexikanischen Lokal in Köln-Deutz gegenüber. Seine äußere Erscheinung, die sehr gepflegt und modern ist, lässt nicht vermuten, dass der gebürtige Kölner sterbenskrank ist. Nur ein kleiner Schönheitsfehler in seinem männlich-markanten Gesicht weist darauf hin, dass er krank sein muss: Die Sauerstoff-Nasenbril... » mehr
 
- 17.02.2015

„Trotz Krankheit viel unternehmen.“ – Leben mit dem Duchenne-Syndrom

„Trotz Krankheit viel unternehmen.“ – Leben mit dem Duchenne-Syndrom
Bei seiner Geburt im Jahr 1989 war Moritz Kemp ein ganz normal entwickeltes Baby, die Ärzte konnten keine Auffälligkeiten feststellen – und auch seinen Eltern fiel in den ersten Lebensmonaten nichts Besonderes auf. „Es war meine Mutter“, erzählt Marina Kemp, Moritz‘ Mutter, „die mir von einer entfernt verwandten Cousine erzählte, deren beide Söhne an dem Duchenne-Syndrom erkrankt se... » mehr
 
- 17.02.2015

Ein Leben, das trotz Krankheit lebenswert ist

Ein Leben, das trotz Krankheit lebenswert ist
Im Jahr 2004 fing alles an: Bei einem Besuch in einem Imbiss in Gelsenkirchen hatte Wolfgang Engel Schwierigkeiten, mit seiner rechten Hand den Senf aus einer großen Tube zu drücken, sein rechter Daumenmuskel machte schon seit ein paar Tagen Probleme und dadurch ließ die Kraft in der rechten Hand nach. Daraufhin wurde der damals 53-Jährige nach einer ärztlichen Untersuchung auf ein Karpaltunn... » mehr
 
- 17.02.2015

„Wenn ich im Zug einschlafe, kann ich sterben.“

„Wenn ich im Zug einschlafe, kann ich sterben.“
Äußerlich ist Tobias Mohn seine Krankheit nicht anzumerken. Der 27-jährige gebürtige Bonner hat eine sportliche Figur und hält sich mit Fahrradfahren und Schwimmen fit. Den Luftröhrenschnitt, den man kurz nach seiner Geburt bei ihm durchgeführt hat, verdeckt ein buntes Sommer-T-Shirt und die Haare sind lässig gestylt, wie junge Männer es heutzutage tragen. Von Geburt an leidet Tobias Mohn... » mehr
 
- 17.02.2015

„Mein Mann geht nicht ins Heim, sondern kommt zu uns nach Hause – keine Frage!“

„Mein Mann geht nicht ins Heim, sondern kommt zu uns nach Hause – keine Frage!“
Es geschah an einem Donnerstagnachmittag im September 2011. „Es war der 15. September 2011, kurz vor halb sechs“, erinnert sich Ingrid Berger-Novosel ganz genau, „mein Mann Kristijan hatte in dieser Woche Nachtschicht, deshalb wollte er sich am Nachmittag ein bisschen ausruhen und vorschlafen. Um neun Uhr sollte er anfangen zu arbeiten und als er um kurz vor sechs aus unserem Badezimmer kam,... » mehr
 
- 17.02.2015

„Auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, ist nicht einfach.“

„Auf fremde Hilfe angewiesen zu sein, ist nicht einfach.“
Es regnet, ab und zu blinzelt die Sonne durch die Wolkendecke. Heidelinde Gneupel sitzt in ihrem Sessel im Wohnzimmer und blickt hinaus. Eigentlich wollte sie Anfang September zusammen mit ihrem Mann für einige Stunden zum Campingplatz nach Wesel. Dort steht ihr Wohnwagen. Doch so launisch und unberechenbar wie das Wetter ist auch die Krankheit, an der Heidelinde Gneupel leidet: Sie hat eine Glie... » mehr
 
- 17.02.2015

„Meine Frau ist ein ganz besonderer Mensch“

„Meine Frau ist ein ganz besonderer Mensch“
Im Mai 2012 fing alles an: Beim gemeinsamen Abendessen hat Roswitha Lachner zum 1. Mal ein Wasserglas fallen lassen. „Der Grund war eine schlaffe Lähmung des linken Daumens meiner Frau“, erklärt Hans-Siegfried Lachner, „allerdings machten wir uns darüber keine großen Sorgen. Unser Urlaub im Juni stand vor der Tür und wir wollten uns dieses Ereignis nicht entgehen lassen“, erinnert sic... » mehr
 
- 03.10.2014

Leben mit dem Duchenne-Syndrom

Leben mit dem Duchenne-Syndrom
Bei seiner Geburt im Jahr 1989 war Moritz Kemp ein ganz normal entwickeltes Baby, die Ärzte konnten keine Auffälligkeiten feststellen - und auch seinen Eltern fiel in den ersten Lebensmonaten nichts Besonderes auf. „Es war meine Mutter“, erzählt Marina Kemp, Moritz Mutter, „die mir von einer entfernt verwandten Cousine erzählte, deren beide Söhne an dem Duchenne Syndrom erkrankt seien.... » mehr
 
- 22.02.2014

Gemeinsam nicht allein - Neuromuskuläre Erkrankungen, mit der Krankheit leben lernen

Gemeinsam nicht allein  - Neuromuskuläre Erkrankungen, mit der Krankheit leben lernen
Werden chronische oder unheilbare Erkrankungen diagnostiziert, dann benötigen Betroffene nicht nur medizinische Hilfe. Wer beispielsweise an ALS erkrankt, erhält Unterstützung vom DGM, der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. in Freiburg. Die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) ist mit über 7.500 Mitgliedern die größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Neur... » mehr
 
- 10.02.2012

Normalität im Alltag

Normalität im Alltag
Es regnet, ab und zu blinzelt die Sonne durch die Wolkendecke. Heidelinde Gneupel sitzt in ihrem Sessel im Wohnzimmer und blickt hinaus. Eigentlich wollte sie Anfang September zusammen mit ihrem Mann für einige Stunden zum Campingplatz nach Wesel. Dort steht ihr Wohnwagen. Doch so launisch und unberechenbar wie das Wetter ist auch die Krankheit, an der Heidelinde Gneupel leidet: Sie hat eine Glie... » mehr
 
- 27.10.2011

Entspannen und durchatmen

Entspannen und durchatmen
Ursula Naujoks sitzt in Gelsenkirchen bequem in ihrem Sessel im Wohnzimmer. Es ist kalt draußen, doch es scheint die Sonne. Sie schaut sich lächelnd die Fotos aus dem Holland-Urlaub im letzten Jahr an. Auf den Fotos ist sie zusammen mit zwei Frauen abgebildet. Das sind Mitarbeiterinnen der Familien- und Krankenpflege Bochum. Ursula Naujoks wird rund um die Uhr von Fachkräften des ambulanten Die... » mehr
 
- 14.07.2011

Beatmet zu Hause - "Wir haben uns von der Krankheit nicht unterkriegen lassen"

Beatmet zu Hause - "Wir haben uns von der Krankheit nicht unterkriegen lassen"
Reisen, das war immer schon ihre große Leidenschaft. Das Ehepaar Kaup genoss es, im Urlaub gemeinsam wegzufahren. Sie lernten in fernen Ländern gerne fremde Kulturen kennen, manchmal verbrachten sie ihre freien Tage auch an der deutschen Küste. » mehr
 
- 22.11.2010